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Allgemeine Reservierungs- und Geschäftsbedingungen (AGB) 2022



Der Fisch-Bäda Wiesnstadl (Inh. Peter Erwin Lingnau, nachfolgend "Fisch-Bäda Wiesnstadl" genannt) bietet Ihnen über das Online-Reservierungsformular unter https://fisch-baeda.de/Reservierung.html/ (nachfolgen Reservierungsformular genannt) die Reservierung von Sitzplätzen und den Erwerb von Verzehrgutscheinen (nachfolgend "die Reservierung" genannt) im Fisch-Bäda Wiesnstadls während des Oktoberfestes vom 17.09.-03.10.2022 an. Diese Reservierungs-und Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB" genannt) gelten für alle über das Reservierungsformular erfolgenden Reservierungen sowie den Zutritt und Aufenthalt im Fisch-Bäda Wiesnstadl. Bestätigungen von Kunden unter Hinweis auf ihre Geschäftsbedingungen wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Fisch-Bäda Wiesnstadl in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen AGB abweichenden Bedingungen des Kunden Leistungen an den Kunden vorbehaltlos erbringt.
1) RESERVIERUNG | STORNIERUNG | VERRINGERUNG DER PERSONENZAHL
1.1 Ihre Reservierungsanfragen werden ausschließlich über das Reservierungsformular entgegengenommen und können nur darüber gebucht werden. In unserem Festzelt befinden sich Tische für 6 und 8 und Boxen für 10 und 12 Personen. Am Abend und an den Wochenenden werden nur volle Tische zu festen Zeiten vergeben.
1.2 Wir bitten Sie um Verständnis, dass zur Buchungssicherheit für jede Person, für die eine Sitzplatzreservierung erfolgt, ein Verzehrgutschein nach der folgenden Preisaufstellung abgenommen werden muss.
Reservierungszeiten
Mindestverzehr
R1 Mittagsreservierung täglich
12.00 - 17.00 h
Montag - Donnerstag 40,00 € | Samstag, Sonntag, Feiertag 50,00 €
R2 Abendreservierung täglich
18.00 - 23.30 h
Montag - Sonntag |Feiertag 60,00 €
Die Gutscheine werden im Fisch-Bäda Wiesnstadl wie Bargeld behandelt und können für Speisen und Getränke gleichermaßen eingelöst werden. Die Ausschlussfristen und Regelungen der Nr. 6 finden Anwendung.
1.3 Mit Bestätigung der Reservierung durch den hierfür vorgesehenen Online-Befehl geben Sie ein verbindliches Angebot in Form der Reservierungsanfrage (Tag / Zeit / Personenzahl / Reservierungsbereich) und für den Erwerb der damit verbundenen Verzehrgutscheine ab.
 1.4 Auf Ihre Reservierungsanfrage hin erhalten Sie eine vorläufige Reservierungsbestätigung über unser Reservierungssystem per @Mail. Nach Erteilung der Festzeltkonzession durch die Landeshauptstadt München und nach Begleichung der Rechnung wird die offizielle Reservierungsbestätigung über unser Reservierungssystem per @Mail versendet. Die Reservierung steht bis zuletzt unter dem Vorbehalt der Erteilung einer Festzeltkonzession durch die Landeshauptstadt München und der Zahlung des Rechnungsbetrages durch den Kunden gemäß Nr. 1.5.
 1.5 Der vorläufigen Reservierungsbestätigung ist die Rechnung über die Verzehrgutscheine beigefügt. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb der in der Rechnung genannten Zahlungsfrist von 10 Tagen zu begleichen. Maßgeblich für die fristgerechte Zahlung ist der Zahlungseingang beim Fisch-Bäda Wiesnstadl. Mit erfolgter und fristgerechter Zahlung kommt der Vertrag über die Reservierung mit der Erteilung der Festzeltkonzession durch die LH München verbindlich zustande. Wird die Zahlungsfrist überschritten, erfolgt eine automatische Stornierung der Reservierung über unser Reservierungssystem. Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Rechnung keinen Vorsteuerausweis enthalten kann. Dieser kann erst mit der Bewirtungsrechnung bei Erbringung der "Leistung" (Verzehr) erfolgen. Im Steuervereinfachungsgesetz 2011 vom 01.11.2011 sind Papierrechnungen und elektronische Rechnungen ohne digitale Signatur gleichgestellt worden. Das gilt für Umsätze, die nach dem 30.06.2011 ausgeführt wurden. bzw. werden. Elektronische Rechnungen ohne digitale Signatur werden also anerkannt, ohne dass der Vorsteuerabzug verloren geht.
1.6 Nach Zahlungseingang werden die Verzehrgutscheine im August 2022 digital und die Einlassbänder per Post an die von Ihnen genannte Adresse versandt. Für den Versand der Einlassbänder und für die Reservierungsbearbeitung werden 3 € pro Person € in Rechnung gestellt.
1.7 Bei nachträglichen Änderungen der Reservierungs-oder Rechnungsdaten (nach Versand der offiziellen Reservierungsbestätigung mit Rechnung) wird eine Bearbeitungsgebühr von 25,00 € in Rechnung gestellt, wenn der Kunde, der Verbraucher ist, und der Fisch-Bädas Wiesnstadl keine tatsächlich geringeren Kosten nachweist.
1.8 Der Fisch-Bäda Wiesnstadl möchte die Rechte aus der Reservierung (insbesondere den Einlass in den Fisch-Bäda Wiesnstadl, Zur Verfügungstellung der entsprechenden Sitzplätze, Möglichkeit der Nutzung der Verzehrgutscheine) nicht jedem, sondern nur den Kunden gewähren, die die Reservierung gemäß Nr. 1.1 oder im Rahmen einer zulässigen Weitergabe nach Nr. 4.3 erworben haben. Der Fisch-Bäda Wiesnstadl gewährt nur ihren Kunden, die durch der Reservierungsbestätigung entnehmbare Individualisierungsmerkmale (z.B. Namensaufdruck, Reservierungsnummer oder QR-Code) identifizierbar sind und/oder Zweiterwerbern, die nach Nr. 4.3 Reservierungen zulässig erworben haben, zusammen mit ihren Reservierungsgästen (in der reservierten Anzahl) in Verbindung mit der entsprechenden Reservierungsbestätigung und der entsprechenden Anzahl an Einlassbändern ein Recht auf die Wahrnehmung der Reservierung. Zum Identitätsnachweis ist ein geeignetes amtliches Identifikationsdokument (Personalausweis, Reisepass etc.) mit sich zu führen und auf Verlangen vorzuzeigen. Reservierungen, die auf vom Fisch-Bäda Wiesnstadl nicht autorisierten Verkaufsplattformen oder von sonstigen Dritten zum Verkauf angeboten werden, vermitteln kein Recht auf Wahrnehmung der Reservierung nach dieser Nr. 1.8 und können Rechtsfolgen nach Nr. 4.5 und 8 auslösen.
1.9 Im Zusammenhang mit dem Erwerb der Reservierungen kann es, z.B. bei Absage des Oktoberfestes, behördlicher Reduzierung der ursprünglich zugelassenen Gästeanzahl etc. im Fisch-Bäda Wiesnstadl oder bei einem Ansteigen der Infektionszahlen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie dazu kommen, dass eine Reservierung abweichend von Nr. 1.8 nicht wahrgenommen werden kann. Der Fisch-Bäda Wiesnstadl ist in diesen Fällen berechtigt, die Vergabe der zu besetzenden Sitzplätze im Fisch-Bäda Wiesnstadl mittels eines transparenten, diskriminierungsfreien Verfahrens nach vorher festgelegten Vorgaben zu bestimmen bzw. einzelne grundsätzlich erworbene Reservierungen im Einzelfall oder in Gänze zu stornieren. Eine solche Stornierung wird dem Kunden per @Mail mitgeteilt. Die Stornierung gilt mit ihrer Bekanntgabe als wirksam. Der Fisch-Bäda Wiesnstadl haftet nicht für vergebliche Aufwendungen (z.B. vergebliche Reise- und Übernachtungskosten etc.).
1.10 Im Fall einer Stornierung nach Nr. 1.9 wird der Fisch-Bäda Wiesnstadl ihrem jeweiligen Vertragspartner bereits erhaltene, den entsprechenden Reservierungszeitraum betreffende Zahlungen und Entgelte, abzüglich einer Gebühr in Höhe von 5% für Aufwand und Verwaltung, jedoch mindestens abzüglich 100,00 € pro Reservierungstermin, zurückerstatten. Ist der Vertragspartner ein Verbraucher bleibt es ihm unbenommen, dem Fisch-Bäda Wiesnstadl tatsächlich geringere Kosten nachzuweisen. Eine solche Rückerstattung wird nur fällig, wenn der Kunde IBAN und ggf. BIC ("Bankdaten") an den Fisch-Bädas Wiesnstadl übermittelt hat. Der Fisch-Bäda Wiesnstadl wird den Kunden, soweit für die Bankdaten erforderlich per @Mail kontaktieren.
1.11. Der Auftraggeber kann von einer Reservierung komplett oder tischweise bis zum 30.06.2022 unter Berechnung einer Verwaltungspauschale von 150,00 € pro Tisch durch eine schriftliche Erklärung zurücktreten. Bei einem Rücktritt vom 01.07.-15.08.2022 werden 50 % des gesamten Rechnungsbetrages berechnet. Ab 15.08.2022 Tag oder am Tag der Veranstaltung werden 100 % des gesamten Rechnungsbetrages in Rechnung gestellt. Sollten am Reservierungstag weniger Personen anwesend sein, als im Vorfeld gebucht, schreiben wir einen Betrag in Höhe von 60% des Mindestverzehrs pro Person gut, sofern Sie nicht nachweisen können, dass dem Wiesnstadl durch das Nichterscheinen kein Schaden entstanden ist oder der Schaden erheblich geringer ist, als der pauschal abgezogene Prozentsatz vom Mindestverzehr.

2) MENÜAUSWAHL-RESERVIERUNGEN
2.1. Sollte sich die Personenzahl oder Speisenbestellung der bestehenden Buchung ändern, sind Sie verpflichtet, die Änderung bis 12:00 Uhr Mittag des Vortages in Textform per @Mail an das Reservierungsbüro unter info@fisch-baeda.de mitzuteilen. Andernfalls berechnen wir alle Speisen und Leistungen in ursprünglich bestelltem Umfang.
2.2 Der Fisch-Bäda Wiesnstadl ist aus wichtigem Grund berechtigt, insbesondere aufgrund von Veränderungen der Verfügbarkeit oder steigender Einkaufspreise von bestimmten Lebensmitteln bzw. Produkten im Zeitpunkt der finalen Menüplanung vor Beginn des Festzeltbetriebs, dem Kunden ein Menü, das von dem gemäß Nr. 2.1 bestelltem abweicht, mit vergleichbaren Produkten zusammenzustellen (Menüanpassung).  Der Fisch-Bäda Wiesnstadl trägt dafür Sorge, den Charakter der ersetzten Lebensmittel bzw. Produkte möglichst aufrechtzuerhalten. Eine Menüanpassung bewirkt kein Rücktrittsrecht und keinen Entschädigungsanspruch des Kunden.
 2.3 Der Fisch-Bäda Wiesnstadl ist ausschließlich nach Maßgabe dieser Nr. 2.3 berechtigt, den Preis der gemäß Nr. 2.1 bestellten und ggf. nach Nr. 2.2 angepassten Menüs nach billigem Ermessen der Entwicklung der für die Preisberechnung maßgeblichen Kosten anzupassen. Eine Preiserhöhung kommt in Betracht, wenn sich die Einkaufskosten für die im Menü enthaltenen Lebensmittel bzw. Produkte im Zeitpunkt der finalen Menüplanung vor Beginn des Festzeltbetriebs um mehr als 5 % im Vergleich zum Buchungszeitpunkt erhöhen. Eine Preiserhöhung darf nur in dem Umfang erfolgen, in dem kein Ausgleich durch etwaig rückläufige Kosten eines anderen im Menü enthaltenen Lebensmittels bzw. Produkts erfolgt.
2.4 Sämtliche Änderungen nach Nr. 2.3 werden dem Kunden per @Mail in Textform bekannt gegeben. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb einer Frist von zwei  Wochen nach Zugang der Information über die Änderungen schriftlich oder per @Mail Widerspruch erhebt, vorausgesetzt der Fisch-Bäda Wiesnstadl hat auf diese Genehmigungsfiktion in der Bekanntgabe ausdrücklich hingewiesen. Ein Widerspruch berechtigt den Fisch-Bäda Wiesnstadl zur außerordentlichen Kündigung des betroffenen Rechtsverhältnisses. Nr. 5.4 findet in diesem Fall entsprechende Anwendung.
3) PLATZIERUNG / KARENZZEIT
3.1 Bei Reservierungen sind wir bemüht, die Platzierungswünsche zu berücksichtigen. Bestimmte Tische oder Tischnummern können jedoch nicht garantiert werden.
3.2 Zeitlich begrenzte Reservierungen sind nach dem angegebenen Zeitpunkt unverzüglich freizugeben. Ein Verweilen im Zelt nach dieser Zeit ist aus Sicherheitsgründen untersagt.
3.3 Reservierte Plätze werden maximal bis zu 20 Minuten nach der bestätigten Reservierungszeit freigehalten. Nach dieser Zeit werden die Tische freigegeben. Alle nicht besetzten Plätze werden nach dieser Karenzzeit freigegeben. Der Anspruch auf die Plätze verfällt bei zeitweiligem vollständigem Verlassen des Tisches.
3.4 Sitzplätze sind nur für die in der Reservierungsbestätigung angegebene Personenzahl reserviert. Zusätzliche Stehplätze im Bereich Ihrer Reservierung sind aus feuerrechtlichen Gründen nicht gestattet.

4) NUTZUNG und WEITERGABE
4.1 Zur Vermeidung von Gewalt- und Straftaten im Rahmen des Besuchs im Fisch-Bäda Wiesnstadl, zur Unterbindung der nicht autorisierten Weitergabe von Reservierungen, insbesondere zur Vermeidung von Spekulationen mit Reservierungen, und zur Erhaltung eines sozialen Preisgefüges, liegt es im Interesse vom Fisch-Bäda Wiesnstadl und der Kunden, die Weitergabe von Reservierungen einzuschränken.
4.2 Jeglicher gewerbliche oder kommerzielle Weiterverkauf oder eine sonstige unzulässige Weitergabe der Reservierungen ist untersagt. Untersagt ist insbesondere,
a) Reservierungen öffentlich, bei Auktionen oder im Internet (z.B. eBay,Facebook etc.) und/oder bei nicht vom Fisch-Bäda Wiesnstadl autorisierten Verkaufsplattformen zum Kauf anzubieten und/oder zu veräußern.
 b) Reservierungen zu einem höheren als dem entrichteten Preis weiterzugeben.
 c) Reservierungen regelmäßig und/oder in einer größeren Anzahl weiterzugeben.
d) Reservierungen an gewerbliche und kommerzielle Wiederverkäufer anzubieten, zu veräußern oder weiterzugeben.
 e) Reservierungen, ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung vom Fisch-Bäda Wiesnstadl kommerziell oder gewerblich zu nutzen oder nutzen zu lassen, insbesondere zu Zwecken der Werbung, der Vermarktung, als Bonus, als Werbegeschenk, als Gewinn oder als Teil eines nicht autorisierten Hospitality- oder Reisepakets; und/oder
 f) im Falle einer (beispielsweise durch die zuständige Behörde) angeordneten und datenschutzrechtlich zulässigen Erfassung der Kontaktdaten eines jeden Kunden und/oder Reservierungshalters (z.B. zum Zwecke der Nachverfolgung von Infektionsketten) Reservierungen überhaupt zu veräußern oder weiterzugeben, ohne dass der Fisch-Bäda Wiesnstadl unter Nennung der erforderlichen Kontaktdaten des neuen Inhabers rechtzeitig über die Weitergabe der Reservierung informiert wird; die Weitergabe der Daten des neuen Inhabers erfolgt in diesem Fall zur Wahrung der berechtigten Interessen vom Fisch-Bäda Wiesnstadl gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO.
4.3 Eine private Weitergabe einer Reservierung aus nicht kommerziellen bzw. gewerblichen Gründen, insbesondere in Einzelfällen bei Krankheit des Kunden oder Vergleichbarem, ist zulässig, wenn kein Fall der unzulässigen Weitergabe im Sinne von Nr. 4.2 vorliegt und der Kunde den neuen Reservierungshalter (1) auf die Geltung und den Inhalt dieser AGB sowie die notwendige Weitergabe von Informationen (Name) über den neuen Reservierungshalter an den Fisch-Bäda Wiesnstadl nach dieser Nummer ausdrücklich hinweist, (2) der neue Reservierungshalter sich durch den Erwerb und die Nutzung der Reservierung mit der Geltung dieser AGB zwischen ihm und dem Fisch-Bäda Wiesnstadl sowie der Verarbeitung seiner Daten durch den Fisch-Bäda Wiesnsatdl einverstanden erklärt und (3) der Kunde den Fisch-Bäda Wiesnstadl auf Anforderung unter Nennung des neuen Reservierungshalters rechtzeitig über die Weitergabe der Reservierung informiert wird und/oder der Fisch-Bäda Wiesnstadl die Weitergabe an den neuen Reservierungshalter (wenigstens konkludent) für zulässig erklärt hat.
4.4 Die Verarbeitung des Namens des neuen Reservierungshalters erfolgt einerseits zur Erfüllung der Verträge zwischen ihm und dem Fisch-Bäda Wiesnstadl sowie zwischen ihm und dem Kunden gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. Andererseits erfolgt diese Datenverarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen vom Fisch-Bäda Wiesnstadl gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO. Die berechtigten Interessen vom Fisch-Bäda Wiesnstadl ergeben sich aus Nr. 4.1.
 4.5 Im Fall eines oder mehrerer Verstöße gegen die Regelung in Nr. 4.2 und/oder sonst unzulässiger Weitergabe von Reservierungen, ist der Fisch-Bäda Wiesnstadl berechtigt,
a) Reservierungen bzw. Einlassbänder nicht an den Kunden zu liefern und zu stornieren;
 b) Reservierungen zu sperren und dem Reservierungshalter entschädigungslos die Wahrnehmung der Rechte aus der Reservierung zu verweigern bzw. ihn aus dem Fisch-Bäda Wiesnstadl zu verweisen;
c) Kunden von Reservierungen für einen angemessenen Zeitraum, maximal jedoch fünf (5) Jahre, vom Besuch und Reservierungserwerb auszuschließen; maßgeblich für die Länge der Sperre sind die Anzahl der Verstöße, die Zahl der angebotenen, verkauften, weitergegebenen oder verwendeten Reservierungen sowie etwaige durch den Weiterverkauf erzielte Erlöse.
d) im Falle einer unzulässigen Weitergabe gemäß Nr. 4.2 a) und/oder 4.2 b) von dem jeweiligen Kunden die Auszahlung des Mehrerlöses bzw. Gewinns nach den Nr. 8.2  und 8.3 zu verlangen; in angemessener Art und Weise über den Vorfall auch unter Nennung des Namens des Kunden zu berichten, um eine vertragswidrige Nutzung der Reservierungen in Zukunft zu verhindern (Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 f) DSGVO).
5) EINLASS und FESTZELTBETRIEB
 5.1 Der Einlass in den Fisch-Bäda Wiesnstadl ist für den Reservierungshalter bzw. Kunden und dessen Reservierungsgäste nur mit Reservierungsbestätigung und Einlassband nach Maßgabe von Nr. 1.9 zu dem Reservierungstermin vorbehaltlich der Bestimmungen dieser AGB gewährleistet. Der Fisch-Bäda Wiesnstadl behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die die Aufrechterhaltung der Ordnung gefährden, den Zutritt zum Festzelt zu verwehren.
5.2 Der Kunde erkennt an, dass aus wichtigem Grund, insbesondere aufgrund gesetzlich und/oder behördlich vorgegebener Weisungen bzw. Anordnungen, insbesondere aufgrund behördlich genehmigter oder vorgegebener Schutz- und Hygienemaßnahmen, die Vorlage bestimmter individueller Nachweise und/oder Erklärungen für den Zutritt zum Fisch-Bäda Wiesnstadl verlangt werden kann (z.B. (digitaler) Impfausweis oder sonstige Erklärungen zum Gesundheitszustand, Aufenthalt in Risikogebieten, nachfolgend gesamt: "Gesundheitsnachweise"). Der Fisch-Bäda Wiesnstadl ist im datenschutzrechtlich zulässigen Rahmen berechtigt, sich die Gesundheitsnachweise vom Kunden bzw. Reservierungshalter und jedem seiner Reservierungsgäste im Sinne einer Zutrittsvoraussetzung bei Vornahme der Reservierung und/oder spätestens unmittelbar vor Zutritt vorlegen zu lassen. Der Fisch-Bäda Wiesnstadl wird die erforderlichen Gesundheitsnachweise und den relevanten Vorlagezeitpunkt über www.fisch-baeda.de rechtzeitig allgemein bekanntgeben. Der Kunde und seine Reservierungsgäste sind verpflichtet, sich selbst fortlaufend über die erforderlichen Gesundheitsnachweise und den relevanten Vorlagezeitpunkt für den Zutritt zum Fisch-Bäda Wiesnstadl informiert zu halten. Der Kunde muss eigenverantwortlich dafür Sorge tragen, dass er und seine Reservierungsgäste die Gesundheitsnachweise zum relevanten Zeitpunkt erbringen können. Kann der Kunde oder seine Reservierungsgäste die entsprechenden Voraussetzungen zum relevanten Zeitpunkt nicht erfüllen (z.B. auch Mobiltelefondefekt, leerer Akku, nicht lesbarer Ausdruck etc.), kann der Fisch-Bäda Wiesnstadl die Annahme der Reservierungsanfrage und/oder den Zutritt zum Fisch-Bäda Wiesnstadl verweigern. Ein Rücktritt vom Vertrag über die Reservierung durch den Kunden oder Fisch-Bädas Wiesnstadl ist aus diesem Grund nur bis spätestens acht Wochen vor dem entsprechenden Reservierungsantritt möglich. Ab diesem Zeitpunkt ist ein Rücktritt aus den in dieser Nr. 5.2 geregelten Gründen nicht mehr möglich.
5.3 Weiterhin erkennt der Kunde an, dass aus wichtigem Grund, insbesondere aufgrund gesetzlich und/oder behördlich vorgegebener Weisungen bzw. Anordnungen, z.B. Schutz- und Hygienekonzepte, im Zusammenhang mit dem Zutritt zu und dem Aufenthalt im Fisch-Bäda Wiesnstadl zusätzliche Regelungen, Bestimmungen und Anforderungen Geltung erlangen können. Diese werden rechtzeitig allgemein bekanntgegeben und sind vom Reservierungshalter und seinen Reservierungsgästen ab Bekanntgabe zwingend zu beachten. Unter anderem kann es erforderlich werden, dass der Kunde, z.B. zwecks Verfolgung von Infektionsketten im Rahmen vorgegebener medizinischer Schutzmaßnahmen, aufgefordert wird, weitere Daten zu seiner Person und/oder seinen Reservierungsgästen an den Fisch-Bäda Wiesnstadl im Einklang mit den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu übermitteln. Die Regelungen zur Nichterfüllung gemäß Nummer 5.2 gelten entsprechend.
5.4 Im Fall eines wirksamen Rücktritts des Kunden nach Nr. 5.2 oder 5.3 wird der Fisch-Bäda Wiesnstadl ihrem jeweiligen Vertragspartner bereits erhaltene, den entsprechenden Reservierungszeitraum betreffende, Zahlungen und Entgelte, abzüglich einer Gebühr in Höhe von 5% für Aufwand und Verwaltung, jedoch mindestens abzüglich 100,00 € pro Reservierungstermin, zurückerstatten. Im Übrigen gilt Nr. 1. 10 entsprechend.
6) AUSSCHLUSSFRIST VERZEHRGUTSCHEINE
Die Verzehrgutscheine haben jeweils nur für die Dauer des Festzeltbetriebs vom Fisch-Bäda Wiesnstadl während des Oktoberfests vom 17.09.2022 bis zum 03.10.2022 im Fisch-Bäda Wiesnstadl, Gültigkeit. Eine Rückgabe der abgenommenen Verzehrgutscheine ist grundsätzlich nicht möglich. Eine Erstattung von Restsummen oder nicht eingelösten Verzehrgutscheine ist nicht vorgesehen. Bestehende Guthaben aufgrund gesondert vereinbarter A-Conto-Zahlungen können ausschließlich während der Dauer des Oktoberfestes mit den Rechnungen für den jeweiligen Konsum im Festzelt verrechnet werden. Eine Rückzahlung nicht verbrauchter Guthabenbeträge oder eine Verrechnung für das Folgejahr ist nicht möglich.
7) ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
Die sich aus dem tatsächlichen Verzehr ergebende Bewirtungsrechnung ist vor Verlassen des Festzeltes sofort zur Zahlung fällig. Der Rechnungsbetrag ist durch Verzehrgutscheine, Bargeld, Kreditkarte (Mastercard, VISA) oder EC-Karte (mit PIN) beim zuständigen Servicemitarbeiter zu begleichen. Etwaige Einwände gegen den Rechnungsinhalt sind unmittelbar bei Ihrem Servicemitarbeiter bzw. der Betriebsleitung vor Bezahlung vorzubringen. Spätere Reklamationen können nicht mehr berücksichtigt werden.
8) VERTRAGSSTRAFE / MEHRERLÖS
8.1 Im Fall eines schuldhaften Verstoßes des Kunden gegen diese AGB, insbesondere gegen eine oder mehrere Regelungen in Nr. 4.2 ist der Fisch-Bäda Wiesnstadl ergänzend zu den sonstigen gesetzlichen oder nach diesen AGB möglichen Maßnahmen und unbeschadet darüberhinausgehender Schadensersatzansprüche berechtigt, eine angemessene Vertragsstrafe in Höhe von bis zu 2.500,00 € gegen den Kunden zu verhängen.
8.2 Maßgeblich für die Höhe der Vertragsstrafe sind insbesondere die Anzahl und die Intensität der Verstöße, Art und Grad des Verschuldens (Vorsatz / Fahrlässigkeit), Bemühungen und Erfolge des Kunden hinsichtlich einer Schadenswiedergutmachung, die Frage, ob und in welchem Maß es sich um einen Wiederholungstäter handelt sowie, im Fall eines unberechtigten Weiterverkaufs von Reservierungen, die Zahl der angebotenen, verkauften, weitergegebenen oder verwendeten Reservierungen sowie durch die Weitergabe erzielte Erlöse.
8.3 Im Fall einer unzulässigen Weitergabe von Reservierungen gemäß Nr. 4.2 a) und/oder 4.2 b) durch den Kunden ist der Fisch-Bäda Wiesnstadl zusätzlich zur Verhängung einer Vertragsstrafe gemäß Nr. 8.1 und 8.2 und ergänzend zu den sonstigen nach diesen AGB möglichen Maßnahmen berechtigt, sich von dem Kunden dessen bei der unzulässigen Reservierungsweitergabe erzielten Mehrerlös bzw. Gewinn ganz oder teilweise auszahlen zu lassen. Maßgeblich für die Frage, ob und inwieweit die Mehrerlöse ausgezahlt werden, sind die in Nr. 8.2 genannten Kriterien.
9) HAFTUNG UND SCHLUSS-BESTIMMUNGEN
 9.1 Der Aufenthalt im Bereich um den Fisch-Bäda Wiesnstadl und im Fisch-Bäda Wiesnstadl erfolgt auf eigene Gefahr. Der Fisch-Bäda Wiesnstadl, seine gesetzlichen Vertreter und/oder Erfüllungsgehilfen haften auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit oder - dann begrenzt auf den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden - bei der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten. Vertragswesentliche Pflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erst ermöglichen, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährden und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut. Diese Haftungsbegrenzung findet keine Anwendung auf Schadensersatzansprüche aufgrund der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder aufgrund sonstiger gesetzlich zwingender Haftungstatbestände.
9.2 Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Wiener UNÜbereinkommens über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG) oder sonstiger bi- oder multinationaler Abkommen über Kaufgeschäfte.
9.3 Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Fisch-Bädas Wiesnstadls. Ausschließlicher Gerichtsstand ist im kaufmännischen Verkehr der gesellschaftsrechtliche Sitz des Fisch-Bädas Wiesnstadls (München). Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des §. 38 Absatz 2 ZPO erfüllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand ebenfalls München.
 9.4 Sollten einzelne Klauseln dieser AGB ganz oder teilweise ungültig sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Klauseln bzw. der übrigen Teile solcher Klauseln nicht. Im Fall der Unwirksamkeit einer Regelung haben die Parteien in gutem Glauben darüber zu verhandeln, diese durch eine solche Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt auch für eine Lücke innerhalb dieser AGB.
9.5 Der Fisch-Bäda Wiesnstadl ist bei einer Veränderung der Marktverhältnisse und/oder der Gesetzeslage und/oder der höchstrichterlichen Rechtsprechung auch bei bestehenden Vertragsverhältnissen berechtigt, diese AGB und/oder die Preisaufstellung nach Nr. 1.2 mit einer Ankündigungsfrist von vier Wochen im Voraus zu ergänzen und/oder zu ändern, sofern die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen vom Fisch-Bäda Wiesnstadl für den Kunden zumutbar ist. Die jeweiligen Änderungen werden dem Kunden schriftlich oder - wenn der Kunde sich einverstanden erklärt hat - per E-Mail bekannt gegeben. Die Ergänzungen bzw. Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb einer Frist von vier  Wochen nach Zugang der Änderungen und/oder Ergänzungen diesen schriftlich oder per E-Mail widersprochen hat, vorausgesetzt der Fisch-Bäda Wiesnstadl hat auf die Genehmigungsfiktion ausdrücklich hingewiesen. Ein etwaiger Widerspruch des Kunden ist an die Kontaktadresse nach Nr. 10 zu richten.
10) KONTAKTDATEN
Fisch-Bäda Wiesnstadl
Peter Erwin Lingnau
Spieljochstr. 13
81241 München
@Mail: info@fisch-baeda.de

Stand Mai 2022-Änderungen vorbehalten






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